Schmerzen und deren Ursache

Schmerzen und deren Ursache

Wenn wir Schmerzen haben, möchten wir sie so schnell wie möglich loswerden. Dies ist auch verständlich, aber wir sollten uns vor Augen führen, dass Schmerzen ihren Sinn haben. Denn Schmerzen sind Warnsignale des Körpers, die anzeigen, dass etwas aus der Balance geraten ist. Schmerz ist ein integraler Bestandteil unseres Körpersystems, der uns signalisiert, wenn wir z.B. über unsere Grenzen gehen, oder uns übermäßigem Stress ausliefern. Er will uns sagen, wenn etwas nicht mehr „gesund“ für uns ist, damit wir darauf angemessen reagieren und etwas ändern können. Es ist die Sprache des Körpers, die uns warnen will, wenn wir uns verletzen, um früh genug darauf reagieren zu können, damit es nicht noch schlimmer wird.

Schmerzen sind die Folge einer Überreizung bestimmter sehr empfindlicher Nervenenden. Diese befinden sich überall im Körper, wie der Haut, Muskeln und Sehnen, Gelenke etc. Diese sensorischen Nervenendpunkte sind unterschiedlich empfindlich und reagieren auf verschiedene Reize (z.B. Hitze, Kälte, Dehnung, Druck etc.) und werden bei Überlastung zu Schmerzsensoren. Schmerz kann als stechend, pochend, dumpf, brennend etc. empfunden werden. Chronische Schmerzen entstehen meist innerhalb längeren Zeiträumen, in dem der Schmerz ignoriert oder unterdrückt wurde. Wir haben gelernt, täglich unsere körperlichen Schmerzgrenzen zu bezwingen oder haben uns an unseren Schmerz schon so gewöhnt, dass er wie ein Teil von uns geworden ist, ohne mal inne zu halten und uns zu fragen, was eigentlich los ist. Auf die Dauer verändert diese Nichtachtung das gesamte Spannungsfeld unseres Körpers und lässt ihn immer unbeweglicher werden.

Als Ursache von Schmerz Symptomen findet man meist verhärtetes Muskel- und Fasziengewebe im Körper vor, auch schmerzhafte Verspannungen von ganzen Muskelgruppen oder Fehlstellungen von Gelenken zählen dazu. Dies kann mit der Zeit zu Gelenksschäden und Deformation der Wirbelsäule, sowie schmerzhaften Veränderungen der Bandscheiben, bis hin zu Bandscheibenvorfällen führen.

Die herkömmliche Schmerzbehandlung versucht meist mit Medikamenten und Spritzen die Schmerzen zu bekämpfen. Schmerzen werden dabei zwar für eine gewisse Zeit gezielt unterdrückt aber schon bald tauchen sie wieder auf, weil die Ursache nicht behoben wurde. Zusätzlich entkräften die Schmerzmedikamente das Körpersystem durch die zum Teil starken Nebenwirkungen. Man muss einfach wissen, dass eine längere Einnahme von Schmerzmitteln das Nervensystem, Magen und Darm schädigt. Nicht zuletzt wird das Nervensystem durch die Einnahme von Schmerzmitteln taub und gefühllos, wir verlieren mit der Zeit die Fähigkeit einer gesunden Reaktion auf äußere Einflüsse. Dies ist ein hoher Preis, durch den man letztendlich doch nicht die dauerhaft erwünschte Schmerzfreiheit erlangt.

Unnötige Operationen
Dazu kommen all die Operationen, die meist nicht das erhoffte Ergebnis erzielen. Im „Journal of the American Medial Association“ wurde eine Studie veröffentlicht, in der eine Gruppe von Menschen mit Knieschmerzen operiert werden sollten. Ein Drittel der Patienten wurden ganz normal operiert und geschädigtes Gewebe entnommen, sie bekamen anschließend Physiotherapie. Beim zweiten Drittel wurde nur das Kniegelenk ausgespült und bekamen danach auch Physiotherapie. Bei dem letzten Drittel verzichtete man ganz auf eine Operation, lediglich kleine Kratzer wurden ins Gewebe gemacht (so als wären sie operiert worden), auch sie bekamen Physiotherapie. Alle drei Gruppen waren im Glauben, sie wären normal operiert worden. Am Ende der Studie hatten die Probanten ohne Operation Verblüffender weise das beste Ergebnis. Nach dieser Studie kam heraus, dass ca. 60 bis 80% der orthopädischen Operationen keine wirklich langfristige Besserung bei Klienten erzielten.

In einer der weltweit größten klinischen Studien vom Zentrum für Molekulare Orthopädie in Düsseldorf, an der rund 1250 Bandscheibenpatienten teilnahmen, wurde zwischen den operierten und den nicht operierten Patienten langfristig kein bedeutsamer Unterschied festgestellt. Es gibt Aussagen von Experten, die behaupten, dass ca. die Hälfte der Wirbelsäulenoperationen überflüssig sind und ca. 15% der Patienten mit gewöhnlichen Bandscheibenoperationen, deren Schmerzen sich danach verschlimmert haben.

Bei solchen Fakten sollte man sich als Betroffener doch genau überlegen, ob man sich operieren lassen will, oder ob es nicht doch außerhalb der Schulmedizin Alternativen gibt, die langfristig die gewünschte Heilung bringen und weniger riskant sind.


Krankheitssymptome:
Bandscheibenvorfälle - Bandscheibenvorwölbungen - Skoliose - Schleudertrauma - Streckfehlhaltung der Halswirbelsäule - HWS Syndrom - Lumbago - Lumbalgie - Ischialgie - Lumboischialgie - Rückenschmerzen - Hexenschuss - chronische Muskelverspannungen und Schmerzzustände - Beckenschiefstand - Migräne - Kopfschmerzen - Kiefergelenksbeschwerden (TMG Syndrom) - Zähneknirschen - Stress-und Erschöpfungszustände - Burnout Syndrom - Schlafstörungen - Depression - posttraumatisches Stresssyndrom

Behandlungsmethoden in der manuellen Schmerztherapie:
manuelle Schmerztherapie - Rebalancing / strukturelle Körpertherapie - Osteopathie - Craniosacrale Osteopathie - Bandscheibenbehandlung - Gelenklockerung / Trager Methode - Dorn Therapie - Wirbelsäulentherapie - Scenar-Schmerztherapie - Bewegungskoordination und Körperbewusstseinsschulung aus der Alexander Technik und dem Feldenkrais


© Karl Burger  Heilpraktiker (Privatkassen)
Praxis für manuelle Schmerztherapie und Osteopathie    
Reitmorstrasse 6
80538 München - Lehel
Telefon 089 - 513 99 019

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